Besichtigung Hofbräu Kaltenhausen am 15.09.2009

Zunächst heißt es wieder einmal "Danke" zu sagen an:

Herrn Direktor Andreas Seidl, der "ja" sagen musste zu unserem Besuch, und der uns obendrein noch zu einer recht großzügigen Jause eingeladen hat.

Monika Maeder und Schwester Ingrid Egger, die im Vorfeld alles abgeklärt und organisiert haben.

Herrn Werner Wegrostek, der uns fachkundig und sehr kompetent über alle Geheimnisse der Braukunst aufgeklärt hat

Alexander Salzmann und Sonja Lorum-Mayer, die im Verborgenen unsere Gruppenmitglieder zusammen getrommelt haben und dafür sorgten, dass etwa 20 Personen an der Besichtigungb teilnahmen.

Wie könnte es auch anders sein, aber auch heute wieder begleitete uns allerbestes Herbstwetter. Pünktlich startete die insgesamt fast 2-stündige Besichtigung der ältesten Brauerei Salzburgs, die 1475 gegründet wurde, und in der heute für die Brau-Union Österreich AG Fassbier gebraut und abgefüllt wird. Auch das sehr bekannte Weißbier "Edelweiß" wird hier hergestellt und in Fässern abgefüllt. Das Abfüllen in Flaschen gibt es in Kaltenhausen nicht mehr, das wird anderen konzerneigenen Betrieben überlassen

Zunächst hatten wir Gelegenheit, das sogenannte Bindermuseum zu besichtigen, in dem ausführlich über Herstellung von Holzfässern informiert wird, ein Handwerk das leider so gut wie ausgestorben ist. Die heutigen Fässer bestehen aus Edelstahl und werden außer Haus bezogen. Schade eigentlich, denn so wie das Museum informiert, war die Herstellung der Holzfässer ein kleines Kunstwerk.

Anschließend hatten wir Gelegenheit, uns über den Herstellungsprozess des Bieres ein Bild zu machen. Die Rohstoffe, die Gerätschaften, die Messinstrumente, die elektronischen Überwachungsgeräte usw. machten schon mächtig Eindruck auf uns, um so mehr, als alles mit sehr, sehr wenig Personal bewerkstelligt wird.

Wer mehr über unseren Gastgeber erfahren will kann sich hier genauestens informieren.

Das schöne Wetter und der lange Rundgang durch den Betrieb sorgten für entsprechenden Durst und Appetit. Im Braugasthof wurden wir zu einer Jause mit Weißwurst und Brezeln und natürlich mit edlem Gerstensaft eingeladen. Wer wollte konnte selbstverständlich auch alkoholfrei seinen Durst stillen.

Wir alle aber erhoben unser Glas zu einem Gruppenfoto, mit dem wir unsere "Chefin" Sonja Lorum-Mayer grüßten, deren schlechter Gesundheitszustand eine Teilnahme leider unmöglich machte. Sie wartet auf eine erneute Lungen-Transplantation, und wir tranken natürlich auf ihr spezielles Wohl, verbunden mit dem Wunsch, dass ihre "Einberufung" recht bald erfolgen möge und alles gut verlaufen wird.

Auch heute wieder hatten wir viel Spaß, bei allerbester Atmosphäre an einem lehrreichen und auch genussvollen Nachmittag. Unser Dank gilt nochmals allen, die diese Unternehmung möglich machten. Es war ganz wunderbar.

-jo-

Prost !