Ausflug zum Stehrerhof in Neukirchen/Vöckla und
Besuch bei Karin Kuschee am 30. Juni 2010

Wieder einmal bei allerschönstem Sommerwetter, starteten wir gegen 9:30 Uhr zum Ausflug in das Freilichtmeseum Stehrerhof in Neukirchen an der Vöckla und einem Besuch bei unserem Gruppenmitglied Karin Kuschee. Entlang des Fuschlsees, einer kurzen Berührung des Wolfgangsees bei St. Gilgen und weiter entlang des Mondsees und Attersees, konnten wir die wunderschöne Landschaft bewundern, die immer wieder begeistert. In St. Georgen/A. kehrten wir zu einer kurzen Kaffeepause ein und erreichten schließlich um die Mittagszeit unser erstes Ziel, den Stehrerhof.

Herr Josef Haas, der Experte für dieses Freilichtmuseum erwartete uns bereits, und unter seiner fachmännischen Führung wurden wir mit den Besonderheiten des Stehrerhofes bekannt gemacht. Wir erhielten einen ausführlichen Einblick in die früheren Handwerksberufe (insgesamt 70 !) dieser Gegend, wobei uns erst jetzt klar wurde, dass es früher Handwerke gab, die den meisten von uns doch völlig unbekannt waren, wie z.B. Sagfeiler, Herndlrichter, Dachrinnenhacker oder Schernfanger. Wer genau wissen will, was diese Handwerker für Tätigkeiten ausübten, sollte dem Stehrerhof einen Besuch abstatten - es lohnt sich!

Herr Haas informierte uns ausgiebig und mit großer Sachkenntnis auch über die Arbeitsweisen der einzelnen Maschinen und Geräte, die er in seinem früheren Beruf als Bauer auch selbst bediente. Wir alle waren sehr beeindruckt vom doch recht einfachen und harten Leben in früheren Zeiten. Beeindruckt waren wir auch von der mit viel Liebe zusammen gestellten Ausstellung, und dass es doch noch einige Menschen gibt, die "Alt-Hergebrachtes" und Traditionen pflegen und weitergeben, so dass das Werk unserer Vorfahren ein sehr würdiges Andenken erfährt.

Zum Mittagessen wurden wir von unserem Busfahrer (gleichzeitig auch der Busunternehmer) Günther Aschauer in bewährter Weise zum "Wirt in der Spöck gefahren. Bei der herrschenden Sommerhitze tat ein kühles Bier natürlich besonders gut, aber auch das Essen wurde ganz allgemein sehr gelobt. Kaum war das Essen beendet, ging es wieder zurück zum Stehrerhof, denn es war natürlich Pflicht, die in der Region so sehr bekannten Bauernkrapfen zu kosten, welche uns zusammen mit herrlich duftendem Kaffee serviert wurden.

Dann war es aber Zeit aufzubrechen, denn wir wurden bereits in Waldzell von unserer Freundin Karin Kuschee erwartet. Wir erreichten ein wunderschönes Haus, sehr, sehr liebevoll gepflegt und eingerichtet. Ein ganz natürlich gewachsener Garten mit vielen Obstbäumen und noch mehr Blumen rundete das Anwesen sehr harmonisch ab. Ein Platz, wo man sich wirklich wohlfühlen kann, siehe auch die Fotogalerie.

Karin mit Eltern und Tochter hatten keine Mühen und Kosten gescheut und bewirteten uns mit heimischem Most und einem kalten Buffet mit regionalen Köstlichkeiten. Es schmeckte uns allen sehr, (dem Autor ganz besonders der herrliche Kübelspeck). Karin bewohnt in Waldzell ein ganz besonderes "Schmuckkästchen", in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben.

Gegen 19 Uhr kehrten wir wieder nach Salzburg zu unserem Ausgangspunkt zurück und konnten wieder einmal festhalten, dass wir einen sehr schönen Tag mit vielen schönen und positiven Eindrücken erlebt haben.

 

-jo-
30. Juni 2010