Die Haut ist ja bekanntlich das größte Organ des Menschen und stellt sozusagen die Verpackung des kompletten Körpers dar. Sie bietet dabei allerdings eine sehr große Angriffsfläche für alle möglichen Arten von Infektionen.

Dies gilt ganz besonders für transplantierte Patienten. Durch die Einnahme von Immunsuppressiva (Arzneien, die die Abstoßung transplantierter Organe verhindern sollen) haben "Angreifer" von außen relativ leichtes Spiel, ihre negativen Einflüsse auf der Haut (und nicht nur dort) zu hinterlassen.

Um dieses Thema drehte sich unser Themenabend vom 6. März, der unter der Führung von Herrn Dr. Arno Hintersteininger von der Universitätsklinik für Dermatologie der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg gestaltet wurde.

Mit seinem durch zahlreiche Fotos unterstützten Vortrag wurde klar heraus gearbeitet, wie sehr gerade transplantierte Patienten vom Hautkrebs gefährdet sind. Die Bilder machten in erschreckender Weise klar, dass eine genaue Beobachtung der Haut unbedingt notwendig ist, um schon bei geringsten Anzeichen ärztlichen Rat einzuholen und ggf. durch einen operativen Eingriff drohende Gefahren zu beseitigen.

Mit ebenso kompetenten wie plastischen Erklärungen hielt uns Herr Dr. Hintersteininger vor Augen, wie gefährlich, ja sogar tödlich Hauterkrankungen sein können, und wie man am besten vorbeugen kann. Dabei spielt der ungeschützte Aufenthalt in der Sonne eine herausragende Rolle. Die UV-Strahlung ist in erster Linie dafür verantwortlich, dass Hautkrebs entsteht, und das nicht nur bei transplantierten Personen. Die Powerpoint Präsentation zum Vortrag kann hier eingesehen werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Hintersteininger für den sehr gelungenen Themenabend. Sämtliche Fragen wurden ausführlich und mit sehr fundiertem Fachwissen beantwortet. Die teilweise Furcht erregenden Bilder, die unbedingt notwendig waren, werden hoffentlich dafür sorgen, dass jeder sich zukünftig mehr um die "eigene Haut" kümmert.

-jo-
07.03.13

Themenabend am 6. März 2013
Dermatologie, insbesondere Hautkrebs bei immunsupprimierten Patienten

Dr. Arno Hintersteininger (SALK)


Dr. Arno Hintersteininger